Während viele Regierungen vor den Herausforderungen oft kapitulieren, sticht Costa Rica in vielerlei Hinsicht als positives Beispiel hervor. Trotz bescheidener Ressourcen und eigener Probleme hat das kleine zentralamerikanische Land beeindruckende Erfolge erzielt. Der Schlüssel liegt in der Qualität der Regierungsführung.

Während sich manche Länder in einer Art Selbsthass und einer „Wir-können-das-nicht-machen“- oder „Warum-sollten-wir-damit-anfangen“-Mentalität suhlen, zeigt Costa Rica, was möglich ist, wenn Regierungen entschlossen, konsequent und engagiert handeln. Statt sich von Partikularinteressen lähmen zu lassen oder die Verantwortung an eine abstrakte „unsichtbare Hand des Marktes“ abzugeben, packen Costa Ricas Politiker:innen die Probleme direkt an.

Das Ergebnis ist ein Land, das trotz seiner bescheidenen Größe und Wirtschaftskraft in vielen Bereichen glänzt. Von der Bildung über die Gesundheitsversorgung bis hin zum Umweltschutz setzt Costa Rica Maßstäbe. Es beweist, dass eine kluge, zielgerichtete Politik Beachtliches bewirken kann – unabhängig von den zur Verfügung stehenden Mitteln.

Das Beispiel Costa Ricas kann und sollte für alle Länder, die mit Herausforderungen zu kämpfen haben, eine Inspiration sein. Es zeigt, dass Regierungen sehr wohl in der Lage sind, positive Veränderungen herbeizuführen, wenn sie Verantwortung übernehmen und entschlossen handeln. Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich mehr Länder ein Beispiel an diesem kleinen Land nehmen und ihre „Wir-können-das-nicht-machen“- oder „Warum-sollten-wir-damit-anfangen“-Mentalität überwinden.